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 DAS JAHR 2016
Hubertus 2016ff

HUBERTUS 2016FF

HUBERTUS in Afrika!

Am 9. September 2016 hat "HUBSI" HUBERTUS die Meerenge von Gibraltar überflogen und ist in Marokko angekommen.

Am Mogen des 09. September um 08°° Uhr kam sein Signal noch aus dem Raum Cadiz, nahe bei der Deponie Medina Sidonia. Nachmittags um 16°° Uhr (jeweils GPS-Zeit) kam sein Signal aus dem Bezirk Kenitra, noch ca. 65 km nordöstlich der Stadt Kenitra selbst entfernt.
Das Gebiet - die Gharb-Ebene - wird vom stark mäandrierenden Fluss Sebou ("Oued Sebou") durchflossen und ist eine landwirtschaftlich intensiv genutzte Gegend. Angebaut werden da, so liest man bei Wikipedia, Reis und Weizen sowie Zitrusfrüchte, Weintrauben und Oliven.

Der Sebou mündet dann bei Kenitra in den Atlantk. Er ist gemäss Wikipedia, der wasserreichste Fluss im Nordwesten von Marokko, hat eine Länge, je nach Quelle von ca. 450 bis 614 Kilometern (Messungenauigkeiten und unklarer Einbezug der Quellflüsse). Das Quellgebiet liegt im Mittleren Atlas.

Soviel zu den interessanten Informationen, auf welche man stösst, wenn man beginnt sich mit den Gegenden zu beschäftigt, welche von unsereren Senderstörchen, hier HUBSI, bereist werden.

Wir freuen uns, dass mit HUBERTUS wieder einer unserer Jungstörche den Weg bis nach Afrika gefunden hat und nicht schon auf den spanischen Müllhalden sein Winterquartier aufgeschlagen hat.
Denn schon am Sonntag, 11.09.2016, 16°° Uhr meldet der Sender: "Ankunft in Marrakesch!"

Also lieber "HUBSI" weiterhin gute Reise und auf ein Wiedersehen im nächsten oder übernächsten Jahr.




Gute Reise, HUBERTUS!

Vom 6. auf den 7. August hat unser HUBSI zum letzten Mal in der Region übernachtet.
Aus dem Laufental kommend ruhte er beim elsässischen Raedersdorf.
Am 7. August nächtigte er in der Nähe der Deponie von Bourg-en-Bresse, und
am 8. August traf er um 18 Uhr MEZS bereits beim südfranzösischen Sète ein!

Das ist immerhin die stolze Zahl von rund 580 km Luftlinie. Zurückgelegt in weniger als 48 Stunden.
Nicht schlecht für einen, der erst seit einem Monat fliegen kann (Erstflug: 5.07.2016)!

Machs gut kleiner HUBSI und gute Reise.




Jungstorch 'HUBSI' HUBERTUS auf Pumpmatten

Wer weiss, vielleicht ist dies die letzte Aufnahme von unserem 2016er Jung- und Senderstorch 'Hubsi' HUBERTUS die wir je zu sehen bekommen nachdem er jetzt flügge geworden ist. Je nach dem welches Schicksal er erleidet oder wohin es ihn verschlägt.

Hier jedenfalls ist er gut zu erkennen. Der Vogel rechts mit Ring-Nr. HES SK330 am rechten Bein (gerades Jahr!). Und auch der als Rucksäckchen getragene Datenlogger (Sender) mit Antennen und Fotozelle ist eindeutig zu sehen und somit HUBERTUS eindeutig identifiziert. Erwischt habe ich ihn am 21. Juli 2016 um 11:50 Uhr im Gebiet Pumpmatte. Auch die noch jugendliche, teilweise noch schwarze Färbung von Schnabel und Beinen ist gut zu erkennen.

Er war Teil einer Storchengruppe von 22 Vögeln welche auf dieser Parzelle eifrig nach Futter suchten während das gestern gepflügte Gelände heute geeggt wurde.
Wahrscheinlich waren auch 'BIEL' und 'BENKEN' (Mama und Papa) in dieser Gruppe auch dabei. Leider konnte ich den Ring von Mama BIEL nicht ablesen, hatte aber so meine Vermutung auf Grund des Verhaltends der Beiden.
Der erwachsene Storch links auf dem Bild (man beachte die Farbe von Beinen und Schnabel) ist allerdings keiner der Beiden; er trägt einen Ring, diesen aber am falschen Bein.




 

Schlechtwetterprogramm

Heute (12.07.2016 ca. 13 Uhr) habe ich beobachtet, dass zu viele Störche auf unserem Horst sind, nämlich vier!
Also habe ich mich gefragt was es damit auf sich hat und bin fotografieren gegangen.

Es hat sich herausgestellt, dass der Vogel auf dem Dach, neben der Wetterfahne, mit grösster Wahrscheinlichkeit unser Storchen-Papa 'BENKEN' ist (kein Ring).

Auf dem Horst sitzen von links nach rechts: unser Senderstorch HUBERTUS ('Hubsi') mit Ring HES SK330 und dazu zwei weitere, fremde Jungstörche mit den Ring-Nummern HES SK255 und SK254. Möglicherweise sind es Geschwister, vielleicht aber auch nur Zufallsbekannte aus unterschiedlichen Horsten. Ich werde nachfragen!
Man könnte glauben HUBSI habe sich zwei Freunde eingeladen, so quasi als Schlechtwetterprogramm; "Kommt wir spielen bei mir!" und Papa duldet es.

Einmal mehr eine für mich überraschende Beobachtung, dass fremde Störche auf dem Horst geduldet werden!




 

Adoptiert durch 'Biel' & 'Benken'

Die beschriebene Beobachtung vom 12. Juli 2016 war noch nicht das Ende der Geschichte, denn sie setzte sich auch in folgenden Tagen fort.

Dabei kam es zu einer eigentlichen Adoption zumindests eines der beiden Jungstörche aus dem Basler Zolli. Ja, genau dort wurden HES SK254 und SK255 im Juni 2016 beringt. Auf der Föhre bei der Unterführung wie mir Bruno Gardelli, der verantwortliche Beringer für die Nordwestschweiz bestätigte. Und ja, es sind Geschwister aus dem gleiche Horst.

Am 15. Juli konnte ich dann folgendes beobachten:

Zuerst sass HUBERTUS (HES SK330) ganz alleine auf dem Horst.
Dann gesellte sich der Zolli-Jungstorch (HES SK255) hinzu.
Wenig später kam Mama 'BIEL' (DER A5628) und begann die beiden zu füttern.
Kaum war sie weg, ist Papa 'BENKEN' (ohne Ring) auf dem Horst gelandet und hat seinerseits die beiden Jungen, also das Eigene (HUBSI) aber auch "das Adoptivkind" (SK255) gefüttert.
Dabei haben die Beiden gebettelt was das Zeug hielt.
Nach etwas weniger als 15 Minuten war die Schau vorüber.

Eine knappe Stunde nach Beginn der Beobachtung, sassen HUBSI und sein Adptiv-Geschwister (SK255) noch immer auf dem Horst.

Es bleibt dabei: Dies war das erste Mal, dass ich beobachten konnte, dass das Brutpaar zusätzliche, fremde Jungstörche auf dem Horst akzeptierte und diese bzw. diesen auch fütterte.
Diese Beobachtungen geben der Geschichte eine - wie ich finde - sehr humane Note.

Auf dem folgenden Leuchttisch habe ich das Beschriebene in Bildern aufgearbeitet.




Jungfernflug von Hubertus

Ohne jemals Flugversuche von HUBERTUS gesehen zu haben - ich hatte schon Befürchtungen er lernt es nie (!) - hat HUBSI seinen Jungfernflug am 5. Juli 2016 um ca. 09:30 Uhr (MEZS!) hinter sich gebracht.
Ich hatte von zuhause aus beobachtet, dass er um 09:15 h noch im Horst war. Um 09:45 h aber war der Horst leer, HUBSI also ausgeflogen!
Dabei hat er sich ca. 300 Meter vom Horst entfernt.
Falls Sie sich wundern, dass auf der Karte bei diesem Meldepunkt 08.00 Uhr und nicht 10.00 Uhr steht, findet sich die Erklärung in der unterschiedlichen Zeit-Basis. (s. Wissen und Aktuell).
Die internationale GPS-Zeit ist gegenüber der MEZS (mitteleuropäische Sommerzeit) um 2 Stunden zurück. 8 Uhr GPS-Zeit = 10 Uhr MEZS!

Von jetzt an wird es also spannend.
Wohin reist Hubertus? Und hat er Glück in seinen ersten Lebensmonaten?
Wir wünschen ihm jedenfalls alles Gute und sind gespannt was für eine Reiseroute er einschlägt und ob und wann er wieder zurückkommt!

GUTE REISE HUBSI !




Flieg kleiner Hubsi, flieg!

Noch hat sich "HUBSI" HUBERTUS noch nicht in die Luft geschwungen. Obwohl nun auch schon der 29. Juni 2016 bereits vorbei ist.

Im Moment geniesst er die Aussicht und die Tatsache, dass er noch immer gefüttert wird.
Stellvertretend ein Bild mit Papa BIEL vom 20.06.2016.

Wann und wohin er fliegt sehen Sie hier: http://storch-schweiz.danielbischof.de/map/1195513.

Wie können Sie die Karte nutzen?
- Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Feld KARTE und dann auf SATELLIT. --> Nun sehen Sie statt der Karte, Luftaufnahmen von Google-Maps.
- Mit
+ und - (oder mittels scrollen der Maus) können Sie ins Bild rein- und raus-zoomen.
- Der grüne Punkt ist der Ort der ersten Satelliten-Position nach dem aufschalten des Senders am 18.06.2016 00:00 h; also Mitternacht nach der Besenderung.
- Die blauen, mit ebensolchen Linien verbundenen Punkte, zeigen einzelne Senderpositionen an. Die Pfeile auf den Linien zeigen die Bewegungsrichtung vom einen zum nächsten Zeitpunkt.
- Der rote Punkt zeigt die zuletzt gemeldete Position des Vogels an.
- Klicken auf einen der Punkte, zeigt Datum und Uhrzeit der Satellitenmeldung für diesen Standort an. Wobei, der Vogel kann dabei stehen, gehen, sitzen oder fliegen!




 

29.06.2016 - Momentaufnahmen von 'HUBSI'




Einer hat bis heute überlebt

Auch in Biel-Benken ist es so, wie vom Tierpark Lange-Erlen schon in der Zeitung zu lesen war: "Das nasskalte Wetter noch zum Monatsbeginn (Mai 2016), hat leider zu vielen Verlusten bei den Jungstörchen geführt."

Stand heute, 18.05.2016 hat bei uns nur ein Jungstorch überlebt.
Einen noch sehr kleinen, nur etwa Faust grossen, toten Jungstorch habe ich am 6. Mai, auf Hinweis aus der Bevölkerung, in der Nähe des Kirchturms aufgelesen und entsorgt.
Es ist anzunehmen, dass er schon einige Tage vorher gestorben war (Verhalten der Altvögel) und nun von diesen aus dem Nest geworfen wurde. Schade.

Freuen wir uns einfach auf einen neuen / eine neue "H......"! Ja aber wie soll sie oder er denn heissen?
Sendet eure Namenvorschläge an info@stoerche.ch.
Mir persönlich gefallen Hubertus ("Hubsi") oder Henriette (Hetti") schon mal gut.
Bin gespannt auf weitere interessante Vorschläge.




Nachwuchs 2016

Erstes Bild von einem Jungstorch Jahrgang 2016 - Gross die Erleichterung als ich am 4. Mai um ca. 13:45 Uhr die ersten Aufnahmen eines anscheinend gesunden Jungstorches machen konnte. Die kalten und nassen Tage zum Ende des Monats April, bis und mit 1. Mai, liessen Befürchtungen ans Jahr 2013 aufkommen. Wie sich nun zeigt, Unberechtige. Wie viele Junge es tatsächlich sind eins, zwei oder mehr (?) kann ich heute noch nicht sagen. Ich habe immer nur eines aufs Mal gesehen.




 

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