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HOMEPAGE STOERCHE.CH DER IIGSFBB
 

Letzte Änderung am Mittwoch, 18. Januar 2017 um 20:33:07 Uhr.




 

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Nehmen wir mal Senderstorch ANGELA

... ja, nehmen wir mal unsere Enkelstörchin ANGELA, die ja genetisch ein Storchenmann ist, und betrachten ihre beachtlichen Flugleistungen.

Zur Erinnerung: ANGELA (Ring: DER AY 470) war das 2016er Junge von unserer ADELHEID, welche 2008 hier in Biel-Benken geschlüpft und zusammen mit Bruder ALI-BABA, beringt wurde.
Seit Jahren brütet ADELHEID (Ring: HES SE 560) in badenwürttembergischen Kürzell (bei Lahr).

Aufgrund des von der IIGSFBB gesponserten Senders (Datenlogger), können wir anhand der Daten einige interessante Dinge herauslesen.
Die Vogelwarte Radolfzell liefert eine andere Darstellung und auch sehr detaillierte Zahlen, welche ich in die beigefügte Grafik umgelegt habe. >>> zum Vergrössern, Grafik anklicken!

Sehr gut zu erkennen ist, dass ANGELA schon in den ersten Wochen nach dem Erreichen der Flugfähigkeit (ca. Mitte Juli) grosse Distanzen zurückgelegt hat. Jeder blaue Balken im Diagramm gibt die theoretische Flug- / Bewegungsdistanz - zu Fuss oder fliegend - für den jeweiligen Tag an.
So zeigt sich am 7.08.2016 eine "Flugdistanz" von schon 87.21 km! Am 12.08.2016 legte sie die bisher längste Wegstrecke an einem Tag zurück. Stattliche 365 km!

Eine weitere sehr aktive Reisephase legte sie, nach einem etwas gemütlicheren Zug Richtung Süden, zwischen dem 6. und dem 12. September zurück. Tagesflüge um die 200 km.

Den Rest bis zum Jahresende bewegte sich ANGELA im Bereich zwischen Null und max. 39.18 km an einem Tag.
Möglicherweise sind einzelne Tageswerte auch etwas zu tief ausgefallen, denn es gibt technische Konstellationen welche verhindern, dass die Tageswerte komplett aufgezeichent werden (z.B. schwacher Akku).

Am 22. Dezember jedenfalls hat die kumulierte Gesamtstrecke den Wert von 4'000 Kilometer durchbrochen. In nicht einmal einem halben Jahr!
Ich möchte nicht ich müsste in so kurzer Zeit derart weit wandern. Da ist mir der Flug ins Feriendomizil lieber.
Im Gegensatz zu mir kann das ANGELA und die anderen Störche halt einfach aus eigener Kraft.
Ich bin beeindruckt.




 

Unter "Diverses" findet Ihr neu: Fisch statt Vogel

Hallo alle miteinander.
Wer einmal Lust auf etwas anders hat als Störche, der findet neu einen interessanten Link zur Unterwasserwelt; inklusive ein paar selbstgeschossen Fotos von meinen Schnorchel-Safaries.
So quasi um euch den Mund wässrig zu machen. Nicht weil die Taucherbrille nicht dicht ist, sondern weil die Bilder derart faszinierend sind.
Zumindest für mich.

Viel Vergnügen




Achtung, habe umgeordnet

Die Details und Geschichten zu HUBERTUS, vulgo HUBSI findet Ihr nun auf einer eigenen Unterseite:

Das Jahr 2016 >>> Link: Hubertus 2016ff

Die ältesten Daten findet Ihr am Ende, die Neusten am Anfang.




Gut zu wissen

Nach der Renovation und dem Abzug "unverichteter Dinge" des Storches mit Nistmaterial noch am 22.11.2016, durfte ich heute, 12. Dez. um 17:26 h erfreut feststellen, dass das Storchenpaar sich wieder auf dem renovierten Horst niedergelassen hat.
Gut zu wissen und sehr beruhigend für die nächste Zukunft unseres Storchenpaares.




"Renovation Storchenhorst!"

Am 22. November 2016 haben wir den Biel-Benkemer Storchenhorst einer grossen Revision unterzogen.
--> Bilder dazu findet Ihr auf dem folgenden Leuchttisch.

Nach diesem nassen Frühjahr war derart viel Mateial auf dem Horst, dass es mir gefährlich erschien, dieses einfach da oben zu lassen.
Es schien als hätten 'Biel' und 'Benken' durch den intensiven Nestaufbau versucht, die Jungen vor der Nässe zu schützen (Ertrinkungs- und/oder Unterkühlungsgefahr!). Ursprünglich waren es ja mindestens zwei, auch wenn letztlich nur HUBERTUS überlebt hat. (Zur Zeit ohne aktuelle Meldungen im Süden von Mauretanien ausser "Sichtweite")

Es war also einerseits optisch eine sehr grosse Menge, welche 2016 hinzukam. Andererseits hing das Material auch bedenklich über den stabilen Metallring der Horstbasis hinaus. Ich hatte den Eindruck, dass da plötzlich und ungewollt Material herunterfallen und Besucher von Kirche und/oder Friedhof verletzen könnte.
Weil ich zudem auch weiss, wie einfach die Horstträgerstange im Dachstock befestigt ist, war gar zu befürchten, dass der ganze Horst, zum Beispiel bei herbstlich-winterlichem Starkwind, ins Schwingen geraten könnte. Dies hätte dann allenfalls bis zum Absturz des gesamten Horstes, inklusive beträchtlicher Schäden an der Kirche, zur Folge haben können.
Soweit sollte es also nicht kommen.

Eine Pi-mal-Handgelenk getätigte Berechnung deutete darauf hin, dass hier einige hundert Kilogramm Material lagern könnten.
Bei Ø 120 - 160 cm und einer Höhe von ca. 60 cm ergibt sich, bei spez. Dichte = 1.00 kg/Kubikdezimeter, die theoretische Masse von ca. 700 bis über 1000 kg!)
Lassen Sie sich überraschen.

Gemeinsam mit allen interessierten Kreisen, politische Gemeinde Biel-Benken, evangelisch-reformierte Kirchgemeinde als Nutzerin, Stiftung Kirchengut BL als Eigentümerin und die IIGSFBB als Supporterin der Störche im Dorf, haben einen gemeinsamen Kostenschlüssel gefunden um die aufwändige Arbeit in luftiger Höhe auch zu finanzieren.
Zudem haben uns sowohl die Firma Maltech.ch AG (grosse LKW-Hebebühne) und Alabor Gartenbau AG (eigentlicher Materialabbau und Entsorgung) ihre Unterstützung zu sehr fairen Preisen angeboten.
An dieser Stelle sei deshalb allen nochmals herzlich gedankt.

PS Am Ende hat der Gärtner satte sechshundert Kilogramm (!!!) abgetragenes Nistmaterial entsorgt. Ein Mischung aus Guano und Kompost. Zum Glück müsst Ihr das hier nicht riechen.




Teilrückbau / Renovation in Bildern




16.10.2016 - Neues zu den Senderstörchen

Tja, meine Lieben, hier eine neue Standortbestimmung zu unseren Senderstörchen; Stand 26.10.2016.

HUBERTUS (Hubsi), ist im Süden von Mauretanien! (Link: http://storch-schweiz.danielbischof.de/map/1195513)
Zwischen dem 12. und dem 24. September 2016 hat HUBERTUS die Sahara überquert. Er hat dabei eine Strecke von ca. 1900 km zwischen Marokko und dem Süden von Mauretanien zurückgelegt.
Seither befindet er sich in den südlichen Gebieten von Mauretanien, in den Gegenden/Provinzen von Néma bzw. Kiffa.

>>> Von den zehn in der Schweiz besenderten Jungstörchen 2016, ist HUBSI damit der Einzige, welcher bisher so weit in den Süden gezogen ist!

Einzig der Storch ZOE, beringt und besendert auf dem Storchenturm in Rheinfelden, hat es bisher auf der westlichen Zugroute, also via Frankreich, Spanien und Marokko, auch noch nach Afrika geschafft.
Allerdings ist er bisher "nur" bis nach Marokko gekommen. Er ist noch nördlich von der Sahara, in der Proviz Kenitra.

Ebenfalls bis weit nach Afrika haben es die beiden kroatischen Jungstörche TESLA und LETA geschafft. Sie sind die beiden Einzigen, von zwölf im Jahr 2016 via Storch Schweiz besenderten Jungstörchen, welche (wie erwartet) die östliche Zugroute gewählt haben. Also via Serbien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Syrien, Jordanien, Israel, Aegypten und Sudan bis in den Tschad!

Drei der ursprünglich zwölf unserer Senderstörche vom Jahrgang 2016 sind bereits tot / verunglückt (Heidi, Jerome und Theo).
Drei weitere Störche scheinen aus meiner Sicht ebenfalls bereits verunglückt zu sein (Lorenz, Peter und Quirbajou). Sie sind bereits seit Wochen in Spanien überfällig.

Einmal mehr zeigt sich, wie gefährlich das Leben junger Störche ist, wenn sie die weite Reise ins afrikanische oder auch nur ins spanische Winterquartier antreten.

Umso mehr freuen wir uns natürlich, dass ausgerechnet unser Biel-Benkemer Jungstorch HUBERTUS die weite Reise bis in den Süden von Mauretanien bisher überlebt hat.

Auch von Senderstorch FLOCKE (Biel-Benkemer Jungstorch mit Jahrgang 2014) gibt es Positives zu berichten.
Er hält sich zurzeit in der spanischen Provinz Cádiz, in der Südspitze von Spanien auf. Wer weiss, vielleicht schafft auch er noch den Weg über die Meerenge von Gibraltar, bis auf den afrikanischen Kontinent.

Keine regelmässigen Nachrichten haben wir von ELVIS (Jg. 2012 Biel-Benken) oder von YUMNA (Jg. 2012 Zolli Basel). Ihre Sender liefern im Moment keine täglichen Daten mehr.
Beide sind aber in Spanien. Yumna in der Isla Mayor in Südspanien (15.10.16) und Elvis bei Lerida in Katalonien (22.09.16).

Ein besonderer Vogel ist RHEINI (Jg. 2013). Er befindet sich heute, 16.10.2016, 18:00 Uhr, noch immmer im St. Gallischen Rheintal in Saxenriet, seinem Geburtsort! Auch er war im ersten Winter auf dem afrikanischen Kontinent und zwar bei Kenitra in Marokko. Zurzeit scheint es ihm aber in der Schweiz - vielleicht Föhn sei dank (?) - noch gut zu gefallen.

Wir wünschen allen unseren Senderstörchen weiterhin eine gute Reise und hoffen auf Ihre Rückkehr im kommenden oder im übernächsten Jahr.




01.09.2016 - Neues von unseren Senderstörchen

Seit meinem letzten Bericht ist einiges in Bewegung geraten.

HUBERTUS (Jg. 2016) ist weitergezogen. Am 09.08.2016 zwischen 8 und 16 Uhr GPS-Zeit hat der die Grenze nach Spanien überflogen. Erster Halt: Mülldeponie Figueres.
Weiter ging es Richtung Madrid und dann südlich bis zur Mülldeponie Almagro wo er am 26.08.16 um 16:00 GPS-Zeit eintraf. 31.08. von 00°° - 08°° h Zwischenstopp auf der Mülldeponie Cordoba und am Abend des 31.08.2016 war er dann schon auf der Mülldeponie La Puebla de Cazalla, noch etwa 60 Kilometer, östlich von Sevilla.

ELVIS (Jg. 2012) ist wahrscheinlich ebenfalls weiter gezogen, allerdings arbeitet sein Sender nicht mehr sehr zuverlässig.
Seine letzte Koordinate ist noch Kandern-Holzen am 12.08.2016.

FLOCKE (Jg. 2014) hat nun, eher spät, am 30.08.2016 mit seiner Reise ins Winterquartier begonnen. Dabei hat er in den ersten beiden Tagen (30. und 31.08.16) ganz beachtliche Flugleistungen erbracht.
Aufgebrochen morgens um 8°° h bei Eimeldingen war er um 17°° Uhr schon bei Lyon. Dies entspricht Luftlinie etwa einer Tagesstrecke von 325 km!
Am 31.08. um 8°° Uhr ging es weiter Richtung Südfrankreich. Und um 17°° h war er schon bei Nîmes, nochmals eine Tagesstrecke von ca. 260 km!
Also spät mit dem Zug begonnen aber viel Zug gestartet. Gelernt ist eben gelernt. Denn wer schon mal wie Flocke die Sahara überquert hat, weiss anscheinend wie es geht.

ANGELA (Jg. 2016): Sie ist eine er (Ergebnis der DNA-Analyse). Das macht durchaus Sinn, denn da hat ja eine gewisse Angela auch (meist) die Hosen an.
Also Angela ist ein Enkelstorch; also ein Junges von unserer 2008 geschlüpften Adelheid. Letztere brütet seit Jahren in Kürzell (Südbaden, Nähe Lahr). Auch Angela ist auf dem Zug ins Winterquartier und legt dabei zeitweise beachtliche Strecken zurück.
Am 11.08. 273.8 km; am 12.08. 365.2 km und am 13.08.2016 228.1 km = 867.1 km in drei Tagen.
Am wenigsten bewegt hat sie/er sich am 25.08.16 wo in 24 h nur 4.81 km zusammengekommen sind.
Heute, am 1.09.2016 war sie ca. 10-12 km südwestlich vom Zentrum von Lerida (Katalonien) am Ufer des Rio Segre.




20. Juli 2016: Spruch des Tages

20. Juli 2016, 16:06 Uhr, mitten in Biel-Benken - Sagte der nicht beringte Storch rechts - ich habe es ganz genau gehört! - zu HES SG201 (links): "Siehst du mein Schatz, so sieht nun also Rotkäppchen in Wirklichkeit aus!" Diese beiden waren am 20.07.16 Teil einer bis zu 27 Störche umfassenden Gruppe, welche zwei Bauern begleiteten die auf einer Parzelle zwischen Baumgarten- und Pumpmattenweg mähten und pflügten. Am 21.07., zwischen 11 und 12 Uhr wurde die Parzelle dann noch geeggt. Auch da fanden sich wieder bis zu 22 Vögel ein. Darunter, mit Fotobeweis, auch 'HUBSI' HUBERTUS, Ring HES SK330 unser 2016er Senderstorch mit Datenlogger, einziges Junges 2016 von Mama 'BIEL' (DER A5628) und Papa 'BENKEN' (nicht beringt) in diesem Jahr.




15. Juli 2016 Fütterung eines Adoptivkindes




Jungestörche 2016 sind beringt & besendert

Letzte Woche, am 15.06. in Kürzell / Baden Württemberg und am Freitag 17.06.2016 bei uns in Biel-Benken, hatten zwei Jungstörche ihren ersten, wirklich besonderen Tag.
Sie wurden beringt und besendert.

ANGELA aus Kürzell, für uns ein Enkelstorch, denn sie ist das Junge von ADELHEID welche 2008 hier in Biel-Benken geschlüpft und ausgeflogen ist.
Bei dieser Namenwahl habe ich, nach den Enttäuschungen im letzten Jahr, wo alle vier besenderten Jungstörche (ANTON, EMIL, GRAZIELLA und GONZO) früh ums Leben gekommen sind, einen Namen gesucht der:
«Starke Persönlichkeit, mit der ausgeprägten Eigenheit auch schwierigste Situationen aussitzen und unbeschadet überleben zu können!» assoziiert.
Kein Wunder ist dabei die Verbindung mit Bundeskanzlerin Merkel kaum ein Zufall.

"HUBSI", Taufname HUBERTUS ist, genauso wie ANGELA in Kürzell, der einzige überlebende Jungstorch der diesjährigne Brut in Biel-Benken.
HUBERTUS ist das Ergbenis der achten erfolgreichen Brut unseres Brutpaares in den letzten neun Jahren seit 2008.
Er ist zudem der zwanzigste Jungstorch der beringt werden konnte, seit ich die Störche in Biel-Benken beobachte, betreue, beschreibe.
Ausserdem ist HUBSI der sechste Biel-Benkemer Jungstorch der auch mit einem Sender (Datenlogger) ausgestattet werden konnte. Er hat den Sender der 2015 bei Lerida (Katalonien) verunglückten GRAZIELLA erhalten.
Möglich wurdeN diese Besenderungen dank der vielen spendefreudigen Mitglieder, Spender und Sponsoren, welche jährlich Ihren Obolus in die Kasse der IIFGSFBB, der "Informellen Interessen-Gemeinschaft Storchenfreunde Biel-Benken" einbezahlen.
An dieser Stelle wieder einmal herzlichen Dank an alle, welche diese Idee unterstützen.

Bilder und Kommentare zu Beringung und Besenderung unserer beiden Senderstörche 2016, findet Ihr auf den folgenden Leuchttischen.

Beat Huggenberger, 21.06.2016




15.06.16 ANGELA wird beringt & besendert!




17.06.16 Heute ist 'Hubsi', Taufname HUBERTUS dran




FLOCKE, ein alter Bekannter!

Diese Geschichte möchte ich euch auch noch erzählen.

Aus den Senderdaten von FLOCKE, Biel-Benkemer Jungstorch mit Jahrgang 2014, wussten wir, dass er in der Region, also im Dreiland zwischen Schweiz - Frankreich - Deutschland unterwegs ist.
Dies nachdem er seinen ersten Winter (2014/15) in Mali und Marokko verbracht hat und auch im zweiten Winter (2015/16) nicht "nach Hause" gekommen ist, sondern diesen in Spanien verbracht hat. Nun ist er aber im Frühjahr 2016 hier eingetroffen.
Dabei hat er die Gegend zuerst rechts liegen lassen und ist, der Westflanke der Vogesen entlang, bis auf die Höhe von Saarburg (Dépt. Moselle) geflogen.
Von dort ist er auf die andere Seite der Vogesen geflogen, ins Rheintal (Dépt. Bas-Rhin). Nach einigen Tagen, hat er dann anscheinend gemerkt, dass er zu weit nördlich gelandet ist und hat sich am 11.03.2013 aufgemacht in die Region Basiliensis.
Sein erster Halt war Eimeldingen im Markgräflerland, nicht sehr weit von ELVIS' Brutort Holzen entfernt.

Seither tut er was Jungstörche so tun wenn sie zurückkomen. Sie erforschen die Gegend. Dazu gehörte zum Beispiel auch ein Besuch in Möhlin und der dortigen Storchenstation. Oder die Storchenpopulationen in den Langen Erlen und dem Zolli Basel. Aber auch, und darüber habe ich mich natürlich besonders gefreut, Besuche in Biel-Benken waren dabei; z.B. am 14./16./19. und 21. März 2016.
Hier wieder einmal der Link zur Karte damit Sie selber nachschauen können; wenn Sie mögen: http://storch-schweiz.danielbischof.de/map/1195475

Mit diesem Wissen im Hinterkopf, dem Hund an der Leine und der Kamera in der Hand, habe ich am 25. April, von oberhalb des Hofes der Familie Leuenberger (Bättwilerstrasse) eine etwas besondere Beobachtung gemacht.
Kurz nachdem 'Papa Benken' vom Horst weggeflogen ist und 'Mama Biel' sich dem Brutgeschäft widmete, kam ein Trupp von vier Störchen, hoch oben und in eleganten Kurven gleitend, von Leymen her über das Dorf geflogen.
Einer der Vier löste sich aus dem Verband und schien auf dem Horst landen zu wollen. Als eher ungewöhnlich habe ich dabei das Verhalten von 'Biel' empfunden. Sie hat auf diesen "Scheinangriff" überhaupt nicht reagiert. Normalerweise steht sie auf und siganlisiert mit Flügelbewegungen und Klappern, dass Fremde hier nicht geduldet werden. In diesem Fall regte sie sich aber nicht vom Fleck.
Nachdem der "Angreifer" sich wieder vom Horst entferte, er bewegte sich wieder zurück Richtung Schlössli und Leymen zu, kam aber umgehend 'Papa Benken' daher um nach dem Rechten zu schauen.

Ich versuchte dem betreffenden Vogel zu folgen um, wenn möglich eine Aufnahme von ihm im Flug zu machen.
Mit starkem Teleobjektiv gar nicht so einfach. Denn ein sich derart rasch bewegendes Objekt geht flugs wieder aus dem Sucher verloren und ist dann schwierig gleich wieder zu finden.
Trotzdem, es sind mir an diesem 25.04.2016 um ca. 12:30 Uhr drei Bilder gelungen. Zwei Unbrauchbare, weil unscharf und ein Überraschendes; klicken Sie auf das Bild nebenan!
Es ist das Bild von einem Senderstorch! Die Antenne ist nicht zu übersehen. Aber das ist doch nicht, so mein erster Gedanke, etwa FLOCKE? Was wäre das denn für ein Riesen-Zufall.

Ich bin der Sache nachgegangen und bin zu folgenden Informationen und Schlüssen gekommen.
In der Triregio Basiliensis sind im Moment drei Senderstörche unterwegs. ELVIS, YUMNA und eben FLOCKE.
ELVIS brütet in Holzen und wird damit als Kandidat für die Sichtung nicht in Frage kommen.
YUMNA brütet zur Zeit im Basler Zolli, besucht gelegentlich Biel-Benken (z.B. 19./29. oder 30.04.2016), war aber am 25.04.2016 dem Tag der Entstehung des "Flugbildes" nicht in der Gegend.
Bleibt noch FLOCKE: Storch Schweiz bestätigt Meldungen, dass er um 15 Uhr im hinteren Leymental im Gebiet der Gemeinde Leymen aufgetaucht ist.
Und es ist ja auch durchaus typisch, dass die Vögel zu ihrem Geburtshorst zurückkehren bevor sie sich allenfalls einen eigenen Nistplatz suchen.

Damit darf sicher der Schluss gezogen werden:
>>> Das zufällig geschossene Bild zeigt, mit grösster Wahrscheinlichkeit, unsere FLOCKE!

Also was für ein unglaublicher Zufall. Denn solche Bilder entstehen nur beim Zusammentreffen ganz vieler, extrem zufälliger Gegebenheiten (Ort, Distanz und Zeit von Beobachter und Objekt, Verfügbarkeit einer Kamera, Lichtverhältnisse, etc.); oder sie entstehen eben nicht.
Denn es sind ja äussert flüchtige Momente, welche so wahrscheinlich nie wieder zusammentreffen werden.
Um so schöner, wenn man sie erleben, und wie in diesem Fall, auch noch teilen kann.




 

1. März 2016 Frühligsgefühle; Fotos von Andi Meier




17.02.2016 - ELVIS und FLOCKE sind unterwegs

Obwohl der Sender von ELVIS nicht mehr regelmässig Daten liefert, zeichnet sich ab dem 30. Januar 2016 ab, dass er auf dem Weg nach Hause ist.

08.12.2015; 15:27 h - Elvis noch auf der Deponie Montoliu bei Lerida / ESP
30.01.2016; 18:00 h - Im Naturschutzgebiet "Aiguamolls de l'Emporà" an der Bucht von Roses.
05.02.2016; 10:43 h - Beim (über dem?) französischen Saint-Cyprien / FRA
05.02.2016; 13:00 h - Im Languedoc Nähe Weinregion Fleury, bei Salles-d'Aude
Seither keine Meldung mehr.

Noch nichts Neues gibt es von FLOCKE
Seine letzte Meldung stammt vom 10.02.2016 19:38 h und kommt von der Deponie Dos Hermanas im Raum Sevilla / ESP

Nun ist also auch FLOCKE aufgebrochen um in Richtung Norden zu fliegen.
17.02.2016; 04:00 h - Noch auf der Deponie Dos Hermanos bei Sevilla
17.02.2016; 10:00 h - Zwischen La Celada und Los Jinetes, nordöstlich von Sevilla, Flug ca. 35 km.
17.02.2016; 16:00 h - Abstecher, ca. 110 km, in westlicher Richtung, gegen die spanisch-portugisische Grenze.
17:02.2016; 22:00 h - Weiter in nord-östlicher Richtung, nochmals ca. 180 km bis in die Nähe von Almagro.
Also eine ganz hübsche Strecke für einen Tag; Luftlinie ca. 325 km.
21.02.2016; 16:00 h - Deponie bei Alcazar de San Juan, nochmals rund 80 km weiter nord-östlich
25.02.2016, 16:00 h - FLOCKE im Rhône-Tal bei Valence; nur noch knapp 200 km bis Genf!

Auch nichts Neues gibt es von GONZO.
Die letzte Meldung bleibt diejenige vom 17.10.2015; 16:00 h, in Mali.
Seither meldet sich der Sender / der Vogel nicht mehr.

Und was ist mit YUMNA dem Senderstorch vom Zoo Basel los?
Seine letzte Meldung, aus dem Delta des Guadalquvir (Reiskammer Spaniens), stammt vom 24.11.2015; 10:00 Uhr.
Nun war sein letzter Standort, am 16.02.2016, 16:00 h, auf der Deponie Dos Hermanos in der Provinz Sevilla.
24.02.2015; 16:00 h - Yumna im Ebro-Tal, Grossraum Zaragoza, noch westlich der Pyrenäen

Stand: 26.02.2016




17.12.2015 "Biel" & "Benken" besuchen Biel-Benken

Heute, trotz Baukran in unmittelbarer Nähe des Horstes, hatten wir Besuch von unserem Brutpaar.
Nachdem ich die beiden sicher einen Monat lang nicht mehr hier gesehen habe, waren sie heute über Mittag zu Besuch.
Schön scheint sie der Kran nicht zu stören, so dass die Hoffnung bleibt, dass auch im 2016 wieder hier gebrütet wird.
In diesem Sinne "Frohe Weihnachten und ein glückliches, neues Jahr!"
Ihr Beat Huggenberger

PS: Auch am 27. Dezember waren die Beiden wieder auf dem Horst.




 

Neue Grusskarten - Grüsse aus B-B - Zu jeder Zeit.

So liebe Freunde und Unterstützer und Unterstützerinnen der IIGSFBB.
Es gibt wieder mal etwas Neues.

Eine Grusskarte (20 x 10 cm) mit verschiedenen Bildern, zu allen Jahreszeiten, aus und um Biel-Benken.
Natürlich darf auch ein Bild von den Störchen nicht fehlen.
Zur Karte gibt es den passenden Umschlag und der gesamte Verkaufserlös kommt wiederum der Storchenkasse zugute.
Das beigefügte Bild kann zur Vergrösserung angeklickt werden.

Ich hoffe, Ihnen gefällt was Sie sehen und Sie nutzen die Karten, wenn Sie beim nächsten Mal Freunde oder Bekannte aus Biel-Benken Grüssen oder diese hierher einladen wollen.
Der Verkaufspreis beträgt CHF 4.00 pro Karte mit Umschlag.

Erhältlich sind einzelne Karten bei Fam. Studinger im Dorfladen oder bei grösseren Stückzahlen (mind. 5 oder ein Vielfaches davon) bei mir, via info@stoerche.ch.

Danke für Ihre Unterstützung und viel Vergnügen beim Versand der hübschen Karten.
Ihr Beat Huggenberger




 

Es gibt neue Postkarten

Hallo alle miteinder.
Für diejenigen welche gelegentlich noch auf die altmodische Art Grüsse und/oder Nachrichten versenden, gibt es vier neue Postkarten.
Ab 28. Juli 2015 sind diese im Dorfladen (bei Studingers) oder auf Bestellung (ab mind. 5 Stück) bei mir erhältlich - info@stoerche.ch.
Die Motive seht Ihr auf dem entsprechenden Leuchttisch auf der Seite "Unterstützung".
Der Preis (Stand 26.07.15) ist immer noch Fr. 3.00 pro Karte und davon gehen über 50% in die Storchenkasse, für die Unterstützung unserer Störche.
Also: schreibt mal wieder.




L e c k e r b i s s e n !

Foto: Andreas Trepte

Diesen Leckerbissen im doppeldeutigen Sinn, habe ich im Internet gefunden (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:White_Stork.jpg), und darf Ihnen das Bild mit Zustimmung des Fotografen zeigen.

Doppeldeutig weil es einerseits für den fotografierten Storch einen Leckerbissen darstellt, anderseits aber auch für uns als Betrachter dieser aussergewöhnlichen Fotografie. Ich war so begeistert, dass ich sie unbedingt auf unserer Seite zeigen wollte.

Hier nun ist nur ein vergrösserter Teil des Originalbildes (s. Link oben) zu sehen. Aber es war für mich der Wesentliche. Zum vergrössern: Bild anklicken!

Denn; mein erster Gedanke dazu: "Nein mein kleiner Gras-Hüpfer, ich glaube nicht, dass du es schaffen wirst den Schnabel offen zu halten!"

Weil so sieht es beinahe aus. So, als wolle sich der Heugümper mit seinen ausgespreizten Beinen gegen das Zuklappen des Schnabels und das Gefressenwerden zur Wehr setzen.
Wunderbar getroffen von einem Fotografen der sein Handwerk versteht!

Über den folgenden Link finden Sie weitere beeindruckende Fotografien von Andreas Trepte http://www.photo-natur.de/

Viel Vergnügen und Danke, Andreas.




 

Die Senderstörche 2011

Die Geschichten mit den Senderstörchen 2011 wurde, als Unterseite, auf die Seite "Das Jahr 2011" verschoben.

Hier soll wieder Platz für Neues werden.




 

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